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	<description>The Life and Times of Emm (Vol. 1)</description>
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		<title>Weil&#8217;s gerade so schön passt&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 21:59:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>emm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischter Schwachsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich liebe es, wenn ein Zueritipp-Inti mir das Bloggen abnimmt:
http://www.zueritipp.ch/story/musik/der-runde-rap-tisch/
Zur Anregung der Emotionen zitiere ich zusammenhangslos aus dem Interview:
- Jubaira Bachmann: Früher haben das Können und die Liebe zur Hiphop-Kultur die Selbstdarstellung gestützt. Heute ist vieles nur noch .Behauptung. Die Botschaft ist: Ich bin da, schliesslich gibts ein Video von mir. Ob einer rappen kann, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich liebe es, wenn ein Zueritipp-Inti mir das Bloggen abnimmt:</p>
<p><a href="http://www.zueritipp.ch/story/musik/der-runde-rap-tisch/">http://www.zueritipp.ch/story/musik/der-runde-rap-tisch/</a></p>
<p>Zur Anregung der Emotionen zitiere ich zusammenhangslos aus dem Interview:</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>- Jubaira Bachmann:</strong> Früher haben das Können und die Liebe zur Hiphop-Kultur die Selbstdarstellung gestützt. Heute ist vieles nur noch .Behauptung. Die Botschaft ist: Ich bin da, schliesslich gibts ein Video von mir. Ob einer rappen kann, ist oft nebensächlich</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>- E.K.R.:</strong> Für mich klingt Stress ja Boney-M.-mässig. Das ist Pop, nichts für mich. Ich will ja nicht, dass meine Grossmutter mein Album lässig findet. Aber natürlich öffnet sein Erfolg für die Szene auch Türen. Allerdings find ichs typisch, dass ein französischsprachiger Rapper im Unterschied zum deutschsprachigen zigmal täglich im Deutschschweizer Radio gespielt wird. Es ist Hintergrundmusik, die Leute in der UBS können zu diesem Sound weiterarbeiten. Bei einem Stück von mir drehen 40 Leute schon beim ersten Satz den Kopf.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>- Bandit:</strong> Ja, aber wenn er [Bligg] nicht den Sepp am Hackbrett hinter sich hätte, würde er auch nicht 120&#8242;000 Alben verkaufen. Das weiss er. Das ist der Weg, für den er sich entschieden hat, und das ist in Ordnung so. Aber für mich ist das zu berechnend</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>- <strong>E.K.R.:</strong> Gangsta Rap ist vielleicht der falsche Begriff. Aber roher, ungehobelter Strassenrap ist meiner Meinung nach durchaus im Kommen. Aber da habe ich vielleicht ein eingeschränktes Sichtfeld. Ich sehe vor allem die Kids auf den Schulhöfen der Stadt Zürich. Die wollen knallharten, ignoranten Rap.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>- Rieser:</strong> Grundsätzlich hat der Schweizer Hiphop immer am besten über Lokalpatriotismus funktioniert. E.K.R. verkauft am meisten CDs in Zürich, Bandit am meisten in Glarus, die Sektion Kuchikäschtli am meisten im Bündnerland. Das war immer schon so. Das wird auch bleiben.</em></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
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		<title>Es muss weitergehen!</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 05:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>emm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine Damen und Herren, die CH-Rap-Diskussionen, die einigen sich ebenfalls für zu wichtig haltenden Leuten sicher schon arg auf den Geist geht, muss in die nächste Runde gehen, denn: Der Mann Dabu, seines Zeichens Frontmann von Dabu Fantastic, hat hier auf meine Bitte eine Replik zum ganzen Thema verfasst:
http://youngandfantastic.blogspot.com/2010/03/gedanken-zur-generation.html
Einen Text, den Sie, liebe Leserinnen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Damen und Herren, die CH-Rap-Diskussionen, die einigen sich ebenfalls für zu wichtig haltenden Leuten sicher schon arg auf den Geist geht, muss in die nächste Runde gehen, denn: Der Mann <strong>Dabu</strong>, seines Zeichens Frontmann von <strong>Dabu Fantastic</strong>, hat hier auf meine Bitte eine Replik zum ganzen Thema verfasst:</p>
<p><a href="http://youngandfantastic.blogspot.com/2010/03/gedanken-zur-generation.html">http://youngandfantastic.blogspot.com/2010/03/gedanken-zur-generation.html</a></p>
<p style="text-align: justify;">Einen Text, den Sie, liebe Leserinnen und Leser, sich unbedingt zu Gemüte führen sollten, denn er widerspiegelt auf eigentümliche Art und Weise und, wie ich glaube, ohne das eigentlich zu wollen (no offense, Herr Dabu!;-)) genau meinen Gedankengang:</p>
<p style="text-align: justify;">Wir sind uns alle einig, dass die Schweiz ein kleiner <strong>Musikmarkt</strong> ist. Ebenso einig sind wir uns also, dass jemand, der kommerziell <strong>erfolgreiche<span style="text-decoration: line-through;">n</span> <span style="text-decoration: line-through;">Rap</span> Musik</strong> (und nicht nur für sich und die Crew) machen will, entsprechende Konzessionen eingehen muss, um überhaupt potenziell (und nur potenziell) genug Leute zu erreichen, die das Produkt dann kaufen: wenn ein Ami nur eine Zielgruppe erfasst, die dumm wie Brot und zwischen 18 und 22 ist, dann kann man damit immer noch easy Platin gehen. Wenn man in der Schweiz nur die 18- bis 22-jährigen anspricht, ist es bei der Vielzahl der Geschmäcker schon fast unmöglich. Sprich: Wer in der Schweiz gross werden will, der muss <strong>von 12 bis 45 alles abdecken</strong>, und am besten noch <strong>von Hip Hop bis Luftgitarre</strong>. Das machen in der Schweiz aber nur zwei Rapper, nämlich <strong>Stress</strong> und <strong>Bligg</strong>. Bis hierhin scheint alles logisch, aber jetzt kommt die in meinen Augen entscheidende Wende im Vergleich zu <strong>Dabu</strong>s Äusserungen:</p>
<p style="text-align: justify;">- Es stimmt, dass viele zu schlecht sind, aber da unterscheidet sich Rap kaum von anderen Musikrichtungen. Nur, und das sagt Herr Dabu ja auch, ist es bei &#8220;uns&#8221; so, dass jeder sich an ein <strong>Mikro</strong> wagt, während man für andere Musikstile &#8220;mehr&#8221; mitbringen muss: man muss Gitarre spielen können, man muss singen können etc.,<strong> IRGENDWAS</strong> muss man beherrschen, um sich überhaupt zu trauen, das Wagnis von, sagen wir, Rock anzugehen. Bei uns können die meisten nichts, nicht mal texten, und wenn sie ein paar Reime schreiben können, dann &#8211; wie wahr, <strong>Herr Dabu</strong>, wie wahr &#8211; sagen sie nichts, zumindest nichts, mit dem sich die Leute identifizieren können. Nur: Aus dieser Logik heraus resultiert zwar, dass es bei uns viel (evtl. mehr) Bullshit gibt als in anderen Genres, es resultiert daraus aber NICHT, dass die wenigen, die gut sind, nicht trotzdem wirklich was reissen könnten. Womit wir wieder bei meinem Uransatz wären: würde jemand für den ganzen Dreck, z.B. immer der &#8220;Stammeshäuptling&#8221; in seinem Stamm Indianer, eine Art &#8220;Filterfunktion&#8221; wahrnehmen und aus den zehn wollenden Kiddies mal die, die nicht können, rausstreichen, und würden die restlichen 3 Kiddies dann musikalisch geleitet und erzogen, so bin ich mir sicher, dass der Output an erfolgreichen und respektierten Alben trotzdem grösser wäre als jetzt, egal ob jetzt Platin oder &#8220;nur&#8221; 10&#8242;000 Einheiten (was schon seit ewig niemand mehr gerissen hat ausser den üblichen Verdächtigen und <strong>Sektion Kuchikäschtli</strong> und <strong>Gimma</strong>. Im Resultat ist also die Masse an Bullshit nicht entscheidend, sondern der Filter. Und den gibt&#8217;s leider nicht. Ich bin totsicher (ernsthaft jetzt),<strong> Bligg </strong>könnte aus einem random Top 20 Schweizer Rapper innert eines Jahres einen Star machen, und das durch blosse musikalische Erziehung. Nur findet diese eben nicht statt, und zwar praktisch nirgendwo.</p>
<p style="text-align: justify;">- Dabu spricht die <strong>Notwendigkeit musikalischen Brückenschlagens</strong> an: um kommerziell erfolgreich zu sein, muss man musikalische Brücken schlagen zu anderen Stilen, weil man sonst die oben erwähnte Massentauglichkeit gar nicht erreicht (sprich: weil für Spartenmusik in der Schweiz zuwenig Fans vorhanden sind). Das scheint mir als Musiker wie als mein eigener Manager sehr einleuchtend, und das hat auch niemand bestritten: Ich bin der letzte, der mit seiner grundsätzlich <strong>discoiden und uptempo-Musik-fühlenden Art</strong> sich solchen Einflüssen gegenüber verschliessen würde. Jedoch, gemessen an mir selber: Die <strong>Discosachen</strong> sind in erster Linie von <strong>Musikliebhabern </strong>(und also auch der Presse) geschätzt worden, die Kiddies hingegen fanden&#8217;s zwar zum Teil ganz cool, aber viele verzettelten sich mir gegenüber entweder mit der Bitte nach alten Drumloops (<em>weisch so wie Premier! LOL!</em>), wieder andere wollten den dreckigen Süden, und die dritten hören jetzt eh <strong>Pitbull</strong> und <strong>Gabber-Techno</strong> oder so. Brücken schlagen alleine reicht eben noch nicht, es muss daraus ein <strong>generationsprägender Sound</strong> entstehen. Auch das ist eine Frage der &#8220;Campbildung&#8221;: Gäbe es in der CH unterhalb des Levels von Bligg und Stress klare Strukturen, das eine Camp geht in Richtung Atlanta, das andere hält es New York, das Dritte fährt gepitchte Stimmen und Lagerfeuerromantik und irgendwer macht noch den Blumentopf für Helvetien, dann würde die Sache nicht so ausarten. Was wiederum Dabus letztem Punkt Recht gibt: wir sind VIEL ZU VIELE! Aber: wir sind nicht in erster Linie zu viele, sondern diese vielen sind zu random und zu unstrukturiert und bleiben darum auf dem Level der immergleichen, <strong>nichtvorhandenen Durchschlagskraft</strong>. Es ist z.B. in meinen Augen absolut unglaublich, frustrierend und gleichzeitig sinnbildlich, wie zwei meiner regelmässigen Leser und Kommentierer (Grüsse an die Herren <strong>Saschino </strong>und <strong>Kurt Diggler</strong>) bei der Zusammenstellung einer imaginären Artistlist für einen 20 MCs umfassenden Sampler <a href="http://www.renne.ch/archives/2227#comments">ABSOLUT KEINE SCHNITTMENGE</a> aufweisen!?! Das ist kein Vorwurf an die Herren, aber es zeigt im Kleinen, woran wir kranken: Wenn zwei sich mit der Thematik offensichtlich auseinandersetzende Menschen sich bei der Breite von 20 Rappern in diesem Kleinland nicht bei einem EINZIGEN einig sind..</p>
<p style="text-align: justify;">Im Ergebnis läuft diese ganze Abhandlung wieder auf mein ursprüngliches Argument hinaus: die Alten haben uns zuwenig geschult, uns zuwenig geführt, und wir sind zum Teil selber schuld, weil wir keine Führung erbeten und/oder angenommen haben. So entstanden aus vielleicht 10 Rappern mit einem bisschen Erfolg (mind you, und das ist ja aus heutiger Sicht ganz krass: bei der <strong>Bligg&#8217;n'Lexx-&#8221;Nahdisnah&#8221;-Plattentaufe</strong> waren die Arsonists VORGRUPPE (no kidding!) von Bligg und Lexx!!!) gefühlte 5000. Aber von denen, und ich bin leider Gottes einer von denen, bleiben 99.9 Prozent im Normalfall unter 1000 Verkaufseinheiten pro Album. Leider Gottes. Die Lösung ist offensichtlich, und ich schreie es laut:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bligg/Stress/Rennie (oder Herr Sacchi von <span style="text-decoration: line-through;">den SMAs</span> Universal): ich bin ein Star, holt mich hier raus</strong>!</p>
<p style="text-align: justify;">So, das wär&#8217;s für heute&#8230; Genug Gedankengänge für ein paar ordentliche Comments, wie ich hoffe&#8230;</p>
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		<title>Während wir hier streiten&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 15:29:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8230;geht Mädel easy Platin:

- Emm lug Du weisch wie das lauft i dem Spiel,
s wichtigst a Dir, isch e Frau hinter Dir,
well Dini Refrains bruched&#8217;s,
worom ned en Star? Hol d Fabienne Louves!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;geht Mädel easy Platin:</p>
<p><img id="myphoto" src="http://photos-e.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-ash1/hs435.ash1/24037_10150127247165078_185820365077_11608667_893933_n.jpg" alt="" /></p>
<p><em>- Emm lug Du weisch wie das lauft i dem Spiel,<br />
s wichtigst a Dir, isch e Frau hinter Dir,<br />
well Dini Refrains bruched&#8217;s,<br />
worom ned en Star? Hol d Fabienne Louves!</em></p>
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		<title>XXL &#8211; 10 Freshmen for &#8216;10</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 05:27:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>emm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Magazin, das auch mal ein Picture of Eminem&#8217;s big white ass gefeaturet hatte, wartet mit den 10 Frischmännern fürs Jahr 2010 auf. Musik gibt&#8217;s dann auch gleich dazu, hier das Cover:

Also den J. Cole co-signe ich HART! Alleine die 16 auf Wales Album waren verheerend gut. Dann co-signe ich von mir aus noch den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Magazin, das auch mal ein Picture of Eminem&#8217;s big white ass gefeaturet hatte, wartet mit den 10 Frischmännern fürs Jahr 2010 auf. Musik gibt&#8217;s dann auch gleich dazu, hier das Cover:</p>
<p style="text-align: justify;"><img src="http://cdn.nahright.com/news/wp-content/uploads/2010/03/whookidfreshmanmixtapefront1.jpeg" alt="" /></p>
<p style="text-align: justify;">Also den <strong>J. Cole </strong>co-signe ich HART! Alleine die 16 auf <strong>Wales </strong>Album waren verheerend gut. Dann co-signe ich von mir aus noch den <strong>Nipsey Hu$$le</strong>, wegen <strong>Young M </strong>und so. Den Rest fühle ich nur bedingt, <strong>Wiz Khalifa</strong> ab und zu, <strong>Pill</strong> ist mir zu simpel, die anderen sind höchstens aaaaaight, <strong>Jay Rock</strong> ist ab und zu noch cool. Womit wir wieder bei der Diskussion von gestern wären: Wenn ich mir diesen Sampler kaufen würde, dann kaufte ich 19 Tracks, zwar natürlich megabrandnew und auch exklusiv (LOL), aber wirklich wollen würde ich nur deren 3, evtl. deren 5. Sie sehen: auch dem XXL fällt&#8217;s schwer, zehn wirklich dope Freshmen zusammenzubringen. Wie sollen wir dann 20 wirklich dope MCs herkriegen?!? Anyways, hier die Tracklist:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://cdn.nahright.com/news/wp-content/uploads/2010/03/whookidfreshmanmixtapeback4.jpeg"><img title="whookidfreshmanmixtapeback4" src="http://cdn.nahright.com/news/wp-content/uploads/2010/03/whookidfreshmanmixtapeback4.jpeg" alt="whookidfreshmanmixtapeback4" width="450" height="450" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Shit kommt am Montag raus. Leider kommt kein neues Zis-Album raus, um die Wartezeit zu überbrücken, aber ebenfalls am Montag gibt&#8217;s dafür auch noch die neue Single von <strong>T.I. </strong>Immerhin bewegt sich mal wieder was, oder?</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>ES MUSSTE EINFACH MAL WIEDER SEIN!!!!</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 23:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>emm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[WWTAP XI, Bitches! Hallo Soundcheck!

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WWTAP XI, Bitches! Hallo <em>Soundcheck</em>!</p>
<p><img src="http://www.nzz.ch/images/whitney_toyloy_1.3405951.1257944059.jpg" alt="" width="379" height="569" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Epizentrum</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 05:30:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>emm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischter Schwachsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Damen und Herren, das soll keine geschmacklose Metapher auf Erdbebengebiete werden, sondern was viel schöneres: Kann es sein, dass wir hier in den letzten drei oder vier Tagen gerade zum Epizentrum der musikalischen Diskussion in der Schweiz geworden sind? Anlässlich der vielen Leser (ich habe mehr Statistiken als schlechte Politiker in der Arena) und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Meine Damen und Herren, das soll keine geschmacklose Metapher auf Erdbebengebiete werden, sondern was viel schöneres: Kann es sein, dass wir hier in den letzten drei oder vier Tagen gerade zum <strong>Epizentrum </strong>der musikalischen Diskussion in der Schweiz geworden sind? Anlässlich der vielen Leser (ich habe mehr Statistiken als schlechte Politiker in der Arena) und der vielen Comments könnte man es zumindest meinen. Dafür geht nicht zuletzt ein Kompliment raus an Sie, liebe Leserinnen und Leser, immerhin sind Sie das Salz in der Suppe. Für niemanden bloggen und also quasi schriftlich an die Wand pissen könnte ich natürlich auch, aber es macht mehr Spass so, LOL!</p>
<p style="text-align: justify;">Jedenfalls: Es ist lustig, dass ich immer wieder merke, wieviele Leute &#8220;da draussen&#8221; Musik, insbesondere Schweizer Urbanmusik, aus Spass an der Freude betreiben und aus ebensoviel Liebe zur selben Sache auch kaufen und hypen. Das finde ich nicht nur ehrenhaft, sondern im Gegenteil positivermassen rührend (n/h). Was ich jedoch seit Tagen zu sagen versuche (und mit meiner Message immer irgendwo steckenzubleiben scheine), und was mich extremst aufregt an der ganzen Sache, ist die Tatsache, dass wir als Movement (no Griot) irgendwo zwischen <strong>Crew-Gehabe</strong> und <strong>-gehate </strong>steckenbleiben. Ich mache hier definitiv nicht den KRS, das können andere machen, aber: Wir wären die stärksten überhaupt, aber wir sind de facto sehr, sehr schwach, weil ein Teil der Hörer z.B. den Rapper a nicht mag, weil er aus x kommt oder weil er nicht über y rappt oder aber nur über z. Funny enough: ich selber höre mir ja selber längst nicht mehr jedes Album an, weil ich auch nicht in alles Vertrauen habe und längst nicht alles fühle. Die Überflutung des Marktes mit schlechten Sachen trägt dann noch das ihrige zur Gesamtsituation bei, so dass man am Schluss relativ verdrossen konstatieren muss, dass Schweizer Urbanmusik im Moment zwar relativ vielfältig und quantitativ überladen, aber gleichzeitig äusserst konzept- und richtungslos (und, man muss es sagen, häufig schmerzhaft wie Splitterbomben) daherkommt. Genau dort aber (und wir sind wieder beim Thema) hätten junge und talentierte Rapper mehr &#8220;Führung&#8221; (no Adolf) verdient &#8211; Nilly wird von Greis einwenig geführt, die Leute um ihn herum haben alle noch keine Soloalben, und anscheinend (no dissrespect) reicht das nicht, sonst wäre the most talked-about MC der letzten zwei Jahre wohl steiler gegangen. In Züri sehe ich niemanden, der sich um die jüngeren, wirklich talentierten MCs auch wirklich kümmert. In Luzern müssen das Leute machen, die selber auch noch nichts gerissen haben, z.B. ich. In Basel (was geht, Heimat Nr. 2?) weiss ich nicht wie&#8217;s ist, aber ich nehme nicht an, dass es dort gross anders wäre (immerhin: <strong>Triple Nine</strong> zeigen so etwas wie Crewverhalten über versch. Jahrgänge hinweg, und <strong>Brandhärd</strong> als &#8220;Kopf&#8221; der Sache haben früher schon mal was gerissen). Das Fazit ist trotzdem böse: Im <strong>Schweizer Rap </strong>gibt es keinen Plan, keine Anleitung, keine Korrekturschmiede, keine Hilfe. Genau darum zerbröselt alles wie gemahlenes Brot, jeder geht in eine andere Richtung, und ein 16-jähriges Kiddie hat keinen Plan, ob es nun &#8220;erlaubt&#8221; ist, dem Emmster seinen Discoshit (no cocaina!) UND Semantiks Strassenkampf UND Nillys eher südliche Sachen zu fühlen. Dazu kommt (was ich inhaltlich zwar nicht so schade finde, aber für die Szene ist es halt eben doch zentral): es gibt keine gemeinsamen Hangouts mehr, keine Freestylecyphers (dass ich dieses Wort mal benutzen würde, kommt unglaublich unerwartet), keine gemeinsame Bewegung (und nein, ich meine nicht Unity; Unity ist für Hippies (no Gimma)), nicht einmal mehr Pflichtanlässe &#8211; und die, die es gibt, enden wie letzten Samstag. Das Ganze geht überallhin, nur nicht geschlossen in eine Richtung. Nicht mal auf Aight tummeln sich noch so viele Leute wie früher, und schon damals waren die vor allem da, weil sie tagsüber nichts besseres zu tun hatten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Frage ist, was wir (als Movement natürlich) tun können. Und ich glaube, es gibt nur eine Variante: Wir brauchen wieder ein <strong>Bewegungsepizentrum</strong>, und ich meine nicht <em>renne.ch, </em>auch wenn ich zu weiteren Lesern niemals Nein sagen würde. Jeder von Ihnen allen, liebe Leserinnen und Leser, muss dafür sorgen, dass das nächste Schweizer Rap-Album, das Sie fühlen, von min. zehn Nichtrapfans gekauft wird. Von mir aus sorgen Sie auch dafür, dass zehn Ihrer Freunde diesen Blog kennenlernen, dann werden in Zukunft die Sachen, die hier promotet werden, wenigstens ein bisschen Respekt kriegen. Nur indem wir selber (wir! kein Label, keine Zeitung, kein gar nichts, sondern wir selber!) den Hype um uns selber zusammen vergrössen kommen wir auf die Landkarte, und so wird unser Ding dann auch entsprechend unverfälscht wahrgenommen werden können, ohne dass wir Hits nach Formel schreiben und die Sängerinnen die ganzen Hooks übernehmen lassen müssen. Dass das nicht für Platin reicht, liegt auf der Hand. Aber eben: die anderen Kompromisse zu machen, dazu sind eben nicht alle bereit.</p>
<p style="text-align: justify;">Für andere Lösungsvorschläge wartet wie immer die Commentbox&#8230; Der Schreiber dankt.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">  </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Swiss Music Awards</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 08:18:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>emm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischter Schwachsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Damen und Herren, da sie gerade so gut im Kommentierfluss drinstecken, schreibe ich sehr reduziert und warte auf Sie:
Swiss Music Awards. Stress. Mal wieder. Das zeigt nicht nur sein Talent (das zweifelsfrei vorhanden ist), sondern auch einen Mangel an (vielen) Alternativen. Immerhin hat Big Zis für den Underground (und sämtliche Kleintheater der Welt) noch den Jury-Award [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Meine Damen und Herren, da sie gerade so gut im Kommentierfluss drinstecken, schreibe ich sehr reduziert und warte auf Sie:</p>
<p style="text-align: justify;">Swiss Music Awards. <strong>Stress.</strong> Mal wieder. Das zeigt nicht nur sein Talent (das zweifelsfrei vorhanden ist), sondern auch einen Mangel an (vielen) Alternativen. Immerhin hat<strong> Big Zis</strong> für den <strong>Underground</strong> (und sämtliche Kleintheater der Welt) noch den <strong>Jury-Award </strong>gewonnen. LOL.</p>
<p style="text-align: justify;">Ihre Gedanken?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Stefan Effenberg des CH-Rap</title>
		<link>http://www.renne.ch/archives/2206</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 05:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>emm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischter Schwachsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Damen und Herren, Sie kennen hoffentlich noch den Tiger aka Stinkefinger aka RedichmitDir? aka Stefan Effenberg. Der Mann war auf dem Fussballplatz für drei Sachen bekannt: Ehrgeiz, Arschlochtendenzen und unbändigen Siegeswillen. Der konnte eine ganze Mannschaft mitreissen. Nun, einen solchen suchen wir gerade dringend, denn anlässlich der diskutierten Situations-Tragikomik in den V.I.P.-Gefilden des X-tra [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Meine Damen und Herren, Sie kennen hoffentlich noch den Tiger aka Stinkefinger aka RedichmitDir? aka Stefan Effenberg. Der Mann war auf dem Fussballplatz für drei Sachen bekannt: Ehrgeiz, Arschlochtendenzen und unbändigen Siegeswillen. Der konnte eine ganze Mannschaft mitreissen. Nun, einen solchen suchen wir gerade dringend, denn anlässlich der diskutierten <strong>Situations-Tragikomik</strong> in den <strong>V.I.P.-Gefilden</strong> des <strong>X-tra</strong> letzten Samstag bin ich immer noch enwenig deprimiert und merke, dass diese Lyrics vom Mann <strong>Freeway</strong> hervorragend zu unser aller Situation passen, nur verkennen sie unseren noch viel schlimmeren Ernst der Lage:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>This how it start&#8217;, the beginning, it was me alone,<br />
it&#8217;s 09 I look around, it&#8217;s me alone,<br />
no Love Jones, no Nia Long,<br />
and my kids still asking: &#8220;Are we there yet?,<br />
did we make it to the top, Dad?&#8221; &#8211; &#8220;My bad,<br />
we just made it to the middle, gettin&#8217; paid a little!&#8221;,<br />
So you know what that means, y&#8217;all can play a little,<br />
but I still gotta work a lot, close the locks!&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Das Traurige ist: die meisten von uns haben&#8217;s nicht mal bis zur <strong>Mitte</strong> geschafft!:-/ Man kann nun lange überlegen und lamentieren, warum das so ist, und nebst all den <strong>Rapfehlleitungen</strong> (zuerst wurde der Hype zu gross, also haben&#8217;s dann zu viele nicht so gute Exponenten der Musikzeitgeschichte auch versucht und Bullshit gemacht und dann kam noch <strong>mp3 </strong>und der <strong>Sowieso-Überdruss </strong>und inzwischen ist nichts mehr Rap und alles nur noch Uptempo) muss man aus meiner Sicht auch der &#8220;älteren Generation&#8221; im Rapding einen ganz kleinen Vorwurf machen: Einwenig hat uns die Erziehung, das Upbringing schon gefehlt, der Support, auch in struktureller Hinsicht, Studio, Features, vernünftige Beats, lobbyieren bei Labels, nicht nur das hey-wir-fühlen-Euch, sondern  dieses wir-nehmen-die-jungen-Kiddies-tatsächlich-mit-Ding, auf die Platten und an die Jams, das z.B. bei <strong>Rokator </strong>und <strong>Samurai </strong>mit dem <strong>Mob</strong> noch ganz ordentlich funktioniert hat. Heute sehe ich von alldem irgendwie nichts mehr: die Resultate des wenngleich sehr schmalen Pushings blieben bei uns, d.h. der Nachfolgegeneration, komplett aus, (was heisst hier Resultate? Ich sehe nicht mal die Nachfolgegeneration selber!), es gibt keine  Thronfolger. Sehe ich das falsch? Wo sind die Kiddies der Crews? Die Rookies (no Rokator)? Wer ist der legitime <strong>Gleis-2-Nachfolger</strong>? Wo sind die neuen <strong>Dynamic Duo</strong>, der neue <strong>Wrecked Mob</strong>, die neuen <strong>Tafs</strong>, wo ist <strong>Sektion Kuchikäschtli </strong>reloaded? Ganz biblisch darf ich aber eigentlich gar keinen Stein werfen, die heutige Generation, also &#8220;wir&#8221; (Sidenote: Stimmt das? Wer sind wir überhaupt?) macht ja auch zu wenig für die Jungtiere der Mikrokunst. Nur: wir erreichen ja für uns selber schon gar nichts und werden auch kaum mehr was reissen, denn ganz im Ernst - wer von uns soll denn die Fackel tragen?!? Ich mach&#8217;s gerne, aber 90% der Rapszene lassen mich ja nicht, und auch bei den arrivierteren sehe ich niemanden, der das mit nur zwei Schultern könnte. Da hatten&#8217;s die oben aufgezählten besser: die hatten wenigstens in gewissen Jugendtreffs noch Fame. Und hey, mag sein, dass das lächerlich klingt, nur - heute ist nicht mal mehr das der Fall. Stefan, wo bist Du?</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
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		<title>10 Jahre Aightgenossen.ch</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 21:06:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>emm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischter Schwachsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Damen und Herren, manchmal, nur selten, aber halt eben doch nicht nie, müssen sich Wenigkeiten wie die meinige und einige andere dorthin begeben, wo Hip Hop ist, bzw. wo Hip Hop zu sein glaubt, und ich meine damit nicht ins iTunes meines PCs, wo die neue Freeway &#38; Jake One heavy rotation geniesst und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Meine Damen und Herren, manchmal, nur selten, aber halt eben doch nicht nie, müssen sich <strong>Wenigkeiten</strong> wie die meinige und einige andere dorthin begeben, wo Hip Hop ist, bzw. wo Hip Hop zu sein glaubt, und ich meine damit nicht ins iTunes meines PCs, wo die neue <strong>Freeway &amp; Jake One </strong>heavy rotation geniesst und mich daran erinnert, was ich tun könnte, wenn ich das nächste Mal den Uptempo-Shit einwenig satt habe. Nein, manchmal müssen wir ernsthaft uns in einer entsprechenden Partylocation zur zweifelhaften Feier unserer Kultur zusammenfinden, und eine Gelegenheit dafür gab&#8217;s am letzten Samstag: <strong>aightgenossen.ch</strong>, die erste (?) und einzige Schweizer Hip-Hop-Online-Plattform, feierte ihr 10-Jahres-Jubiläum. Live zu sehen gab es den Mann <strong>Bandit</strong> und <strong>Kool Savas</strong> aus D-Land, ausserdem war das eine Gelegenheit, mit ein paar der anderen Wahnsinnigen, die in diesen Zeiten und bei diesen Bedingungen noch erfolglose Musik machen (also quasi mit anderen Emms) ein paar Worte zu wechseln. Ein Dankeschön hier an den Mann Rieser Florian für die Guestlist und alles andere in den letzten Jahren. Trotzdem muss ich den Abend eher kritisch würdigen:</p>
<p style="text-align: justify;">- Den Anfang machte irgendeine Band. Betonung auf das Wort: irgendeine. Drei MCs, ein DJ, genug Leute, um jedem dieser Fools einen Buchstaben des Wortes &#8220;WACK&#8221; auf die Stirn zu tätowieren. Das war ein Verbrechen am Viervierteltakt, keine Ahnung wer das war oder wie die hiessen, aber das war mehr als überflüssig. Schade, sehr schade.</p>
<p style="text-align: justify;">- Dann kam der <strong>Bandit</strong>. Der <strong>Bandit </strong>hat&#8217;s ja früher relativ konsequent <strong>Hip Hop </strong>gehalten. Jetzt klingt er aber auch einwenig nach Süden und so, was in mir unweigerlich die Frage &#8220;<em>De letscht wo&#8217;s git &#8211; true or false?</em>&#8221; provozierte. Nichtsdestoweniger: gute, souveräne Show, einwenig eigenartig zwischen den Stücken (so nach drei Songs wussten wir dann langsam, dass wir uns &#8220;Zrugg id Zuäkunft&#8221; kaufen gehen sollten), sonst aber ein souveräner Rapper, der &#8211; soweit das vom Balkon aus beurteilbar war &#8211; auch die Menge mitzureissen vermochte.</p>
<p style="text-align: justify;">- Dann kam der Savas. Von dem hab ich nichts mitgekriegt, denn da war ich schon nicht mehr da. War aber sicher wie immer ein verdammt geiles Konzert, weil Dude live immer (und ich meine tatsächlich IMMER!) vollends überzeugt. Nur: wenn man sich nicht erst seit einer Woche für Hip Hop interessiert, hat man Savas alleine in der Schweiz schon x-mal gesehen bzw. sehen können. Ich war bis jetzt direkt oder indirekt an 8 Savas-Konzerten. Cool, aber kennt man.</p>
<p style="text-align: justify;">- Was gibt&#8217;s sonst zu sagen? Nun, zum menschlichen Teil.<br />
Erstens: die ganze Szene, und ich betone: die GANZE Szene war nicht nur da, sondern war V.I.P., ich inklusive, und versammelte sich also auf dem <strong>x-tra Balkon</strong>. Das Resultat: sehr viele Leute auf sehr engem Raum. Und sehr viele, die einem getrost gestohlen bleiben können. Jeder Anwesende nimmt sich zwar äusserst ernst, und die Gespräche gehen nur um Musik, weil man sonst wenig bis nichts gemeinsam hat, gerissen hat in seiner bisherigen Karriere aber keiner etwas, und zwar KEIN EINZIGER, ich inklusive und noch viel weniger als einige andere, die da waren. In Zahlen: Alle Leute, die da waren, haben zusammen <strong>inkl. Mixtapes</strong> immer noch nicht so viel verkauft (ich behaupte sogar nicht mal soviele Downloads erreicht) wie <strong>Bligg</strong>. Stichwort Bligg: Der war auch da. Und eigentlich auch der einzig berechtigte V.I.P. Und beovr das jemand falsch versteht: das geht gerade NICHT gegen die anwesenden Leute, sondern im Gegenteil tut es mir manchmal fast schon Leid und weh, zu sehen, wieviele zumindest ambitionierte Leute im Bereich CH-Rap irgendwas probieren, gewisse gut, gewisse weniger, gewisse erfolglosestens, andere einwenig weniger erfolglosest, aber kaum jemand erfolgREICH. Das ist irgendwie hart und irgendwie schade, und evtl. muss man damit anfangen, das ganze wirklich als nichts mehr als ein gemeinsames Hobby zu sehen, weil es dafür einfach kaum Markt und Möglichkeiten gibt. Dann aber ist es noch weniger nachvollziehbar, wie Leute sich so ernst nehmen können. Zumindest im Rahmen dieses Hobbys, dem sie frönen.<br />
Zweitens: Wenn ich Bands höre wie die erste, dann ist mir aber auch klar, warum die Musikindustrie kaum mehr Platten schiebt. Wer kauft sich sowas denn? Da wird das Grundvertrauen des Konsumenten erschüttert, und bei 50 Bohnen Sackgeld gibt hoffentlich keiner mehr Geld für eine CD (von solchen Gruppen) aus. Das mag jetzt brutal klingen, aber es ist halt schon auch so: bei den wenigen Gelegenheiten, die (gute) Bands noch haben, aufzutreten, wäre es auch vernünftig, die entsprechenden Bands zu buchen. Warum war da kein <strong>Nilly</strong> auf der Bühne?</p>
<p style="text-align: justify;">Und so fällt denn auch das Fazit des Abends aus: das <strong>Lineup </strong>durchmischt von hart an der Grenze zur Körperverletzung am Gehörgang bis gut bis (wohl) sehr gut , die Leute waren da (wie immer), aber mehr waren sie bis auf die bekannten Ausnahmen, die man immer wieder gerne sieht (und mit denen man dann aber eben auch nicht über Musik redet), auch nicht. Hip Hop, das ist brutal, ist eventuell einwenig tot. Aber auch wenn er nicht tot ist: schweizerdeutsch ist er kaum.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">-</p>
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		<title>Stereotypen</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 15:30:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>emm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischter Schwachsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies, meine Damen und Herren, als kurzer Nachtrag zu diesem wunderbaren Mittwoch, an dem ich wie so oft in den letzten Tagen und Wochen nichts zu tun hatte:
Falls Sie sich das nächste Mal wundern, wenn Sie eine stereotype Darstellung urbaner Musik, insbesondere von Hip Hop, beobachten oder belauschen (Klassiker: &#8220;Das sind die mit de breite Hose, oder?&#8221;): Nerven [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Dies, meine Damen und Herren, als kurzer Nachtrag zu diesem wunderbaren Mittwoch, an dem ich wie so oft in den letzten Tagen und Wochen nichts zu tun hatte:</p>
<p style="text-align: justify;">Falls Sie sich das nächste Mal wundern, wenn Sie eine <strong>stereotype Darstellung</strong> urbaner Musik, insbesondere von <strong>Hip Hop</strong>, beobachten oder belauschen (Klassiker: &#8220;<em>Das sind die mit de breite Hose, oder?&#8221;</em>): Nerven Sie sich nicht. Und machen Sie ja nicht den Fehler, irgendetwas daran ändern zu wollen. Die ganze Sache ist viel mächtiger, grösser und organisierter, als Sie denken (und natürlich auch viel tiefer verwurzelt, so wie die Rassenfrage in den USA, jaja, das ist ganz anders, <em>kann man sich gar nicht vorstellen, wenn man es nicht mit eigenen (!!!) Augen gesehen hat!</em> ROFL<em>)</em>. Der BLICK z.B. schaltet bezüglich des <strong>Lineups von Frauenfeld </strong>(Eminem UND Jay-Z, ich meine, ist das nicht der absolute ÜBERWAHNSINN?!?) einen Artikel (zu finden <a href="http://www.blick.ch/unterhaltung/musik/eminem-und-jay-z-am-openair-frauenfeld-141107">HIER</a>). Die Überschrift, prägnant, eiskalt  und leicht klassenfeindlich: &#8220;<strong>Yo, yo!&#8221; </strong>Ihre Eltern, meine Damen und Herren, der sogenannte Volksmund und alle anderen über 35 können also nichts dafür. Ich habe Tränen gelacht.</p>
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