2012 Recap
January 3, 2013 11:35 am Vermischter SchwachsinnGeschätzte Damen und Herren und sonstige 3 Restleser: Tatsächlich wollte ich das Jahr 2012 am 31. Dezember recappen, so wie es sich gehört für einen nicht-mehr-betriebenen-aber-immer-noch-vorhandenen Blog, und weil so ein Recap für mich schriftlich besser funktioniert als einfach nur so einwenig im Kopf, wollte ich den Recap auch online stellen, frei nach dem Motto “Zwei Fliegen” und so. Leider war ich am 31. Dezember aber auf Mission in Bratislava aka Brati und bin darum nicht dazu gekommen, mit dem dort nicht vorhandenen Internet diesen Text online zu schalten. Und jetzt ist es drei Tage später, das Datum das falsche, und sowieso geht’s mir heute nicht gut, die komischen Schweinsschuhsohlen in einem dieser bratislavschen unterirdischen Ritterpaläste/Restaurants habens meinem zarten Mitteleuropäermagen angetan. Darum zwar trotzdem hier einige Zeilen, aber eben nur einige wenige:
2012 war irgendwie ein Jahr der Konsolidierung, so wie tote Hautfetzen, die man abstreift: drunter ist das Neue schon da, das Alte muss noch weg, man kürzt quasi den Müll aus dem Leben und steht am Ende des Jahres mit einer hoffentlich gesäuberten Bilanz am Start zum neuen Zyklus. Privat wie beruflich war 2012 sehr intensiv, mit harten emotionalen Downs und insbesondere beruflich grossen Ups. Schlussendlich, auch das soll gesagt werden, gibt’s hier ja nicht zuletzt auch deshalb nicht mehr so viel zu lesen, weil ich erstens endlich mit sämtlichen Ausbildungsschritten durch und darum zweitens jetzt tatsächlich hart im Corporate-Leben angekommen bin. Freizeit wird spärlicher, es ist der übliche Lauf der Zeit, und wie alles hat diese Entwicklung Vor- und Nachteile. So wie mit zwölf wird das Leben leider nie mehr, dafür ergeben sich (hoffentlich) neue und andere Möglichkeiten. Und überhaupt: Kurz nachdem ich zum ersten Mal zum Nordpol unterwegs war, zusammen mit Harald Schmidt, zu Fuss, dafür mit kurzen Hosen, weils sonst einfach zu einfach ist, ist mir im Traum in diesem kleinen Biwakzelt so ein Buddhist erschienen, der aussah wie eine Mischung aus Patrick Bateman, Ryan Gosling und Uncle Pauly von the Sopranos, und der hat mir damals beigebracht, dass man Negatives am besten einfach Negatives sein lassen soll. Negativemotionen, so ist die Welt nunmal, sind für die jenigen Menschen, die nicht weiterkommen wollen. Ob es hier unten dann also einen Block gibt, in dem ich den “Sh*t I don’t like” abhandle, wird sich erst im Laufe des Artikelverfassens weisen, wohl aber eher nicht, denn eben. Aber was schreibe ich hier im Zeug rum: Ich wär nicht, wer ich bin, wenn ich Euch hier mit dem normalen grosselterlichen Weihnachtsschmaus nerven würde. Let’s get into it:
Alben, die mir bleiben:
- Frank Ocean: Channel Orange
- Meek Mill: Dreams & Nightmares
- Kendrick Lamar: Good Kid, m.A.a.d. City
- Rick Ross: God Forgives, I Don’t
- A$AP Rocky: Long.Live.A$AP
- Mimiks – Jong & Hässig Vol. 1 (yeah I said it)
Den Rest habe ich entweder nicht mehr im Kopf (und er blieb mir also nicht), oder ich vergesse den gerade jetzt (und er blieb mir also nicht).
Sonstige musikalische Momente:
- Südostasientournee mit dem Bruder einer anderen Mutter Hands Solo
- Glanz & Gloria rausbringen
- Videos zu “Hunger” & “Alls Okay”
- Video zu “Eifach wiiter” (coming soon)
- Bonker Inferno
- 041 zum ersten Mal seit Ewigkeiten als vereinigte Truppe sehen
Sonstige nichtmusikalische Momente:
- “Looking For An Exit” fertig schreiben
- Diss abgeben
- Sommer 2012
- Fahrräder (mit mehreren Gängen), Gym und Tan ohne Laundry
- Die 8 Minuten Bauchmuskeltraining-Videos auf Youtube
- Lemonsoda aus der Migros
- Ice Tea Light aus der Migros
- Vincent und Anna
- Schall & Rausch
- Frauen in Tanktops
- Tanktops im Allgemeinen
- RL-Sonnenbrillen
- Durch die USA cruisen
- Last but not least the most basic: Familie und Freunde. Immer wieder das Grösste.
So, that’s it, folks. Next up sind das “Eifach Wiiter”-Video und “Looking for an Exit”. Die Chance, dass es also nicht wieder 8 Monate dauert, bis hier was kommt, ist durchaus vorhanden.



January 3rd, 2013 at 1:03 pm
schigg!
January 10th, 2013 at 4:20 pm
“Alls Okay” mutiert an sonnigen Tagen zur absoluten Kopf-Hoch-Hymne in meinen Ohren.
Ps.
Three Stacks hätte mit seinen Verses auf “16″ und “Sorry” noch eine Extra-Sparte “Parts, die mir blieben” verdient.
January 15th, 2013 at 11:12 am
Schön zu hören, Saschino. Freut mich aufrichtig. Ich habe gerade in diesem Moment mal wieder meinen Verleger angekickt von wegen Lektorat und so. Muss also alles kommen hier.
January 16th, 2013 at 7:19 am
Es wird also spannend
February 5th, 2013 at 12:50 pm
Emm, lebsch du dis Corporate Lebe z Züri um de Primetower oder isch das en Doppelgänger gsi?
February 5th, 2013 at 10:38 pm
Möglich!