It’s a Man’s World
July 29, 2010 12:32 pm Vermischter Schwachsinn****Das ist ein Disclaimer: Grosses Bloggerkino am Horizont, ich muss ab dem Artikel nämlich selber lachen****
Okay, meine Damen, der Skatermichi geht ja jetzt in die USA und so. Er geht aber nicht alleine, sondern er hat die Herren Schnellson Fernandes aka Uri S. und den Mann Alex R., Geheimagent aus dem ehemaligen Sowjetreich und in Insiderkreisen bekannt als die ukrainische Antwort auf Shawn Bradley aka The Stormin’ Mormon aufgehakt. (Sidenote: Es ist bis heute nicht sicher, ob irgendein Staat der Welt überhaupt eine Antwort auf Shawn Bradley hätte geben sollen, oder ob der Shawn nicht ein Argument Gottes war, das man als Zeichen seiner Überlegenheit und Launen besser einfach so im Raum hätte stehen lassen. Das hat jetzt hingegen nichts mit dem Mann Alex R. zu tun.) Ausserdem fliegt des Antwort-auf-Shawn-Bradleys bessere Hälfte, die ich nicht kenne und für die ich deshalb hier auch keinen flyen Übernamen finde, ebenfalls mit. Jedenfalls ist das die USA-Ferienreise, die die vier Exponenten unternehmen, bevor der Michi am Ende dieses Trips in Kanada anlangt, wo er dann bis Weihnachten bleibt und dort mit den bewegungstalentierteren Elchen (es gibt ein Casting!) Tanzroutinen für Discobeats einstudiert und getrocknetes Farnmoos von überdicken Ahornbäumen zu bewusstseinserweiternden Substanzen verarbeitet. Und dieser Trip (pun intended) der vier Abgeordneten sieht folgendermassen aus:
- Zuerst geht’s klassisch-prollig ins Malle der USA, den Staat der alten Leute und der Papphäuschen (hey, man braucht ja eh ein Neues nach der Hurricane Season), also nach Miami, Bitch. In Miami tun Männer von Format (und dafür halte bzw. hielt ich die drei Herren bis anhin) das, was man in Miami tut – man sippt Wet Willies, so wie Ludacris das hier schön beschreibt, versucht, ein Meet & Greet mit Herrn Rosé aufzugleisen, schiebt evtl. noch ein paar Kilos an der Küstenwache vorbei, geht nach Key West um frühmorgens Delphine zu gucken (n/h) und geniesst das grundsätzliche Leben am Strand und mit den Nixen auf Platz, die, so habe ich gehört, alles Videohoes seien und in den nicht abgedrehten Emm & Young M Clips die weiblichen Hauptrollen spielen möchten (letzteres ist nicht sicher, ich schreibe ja, ich hätte das nur gehört). Evtl. und bei wirklicher Liebe zur Sache gibt man sich noch schnell ein paar Alligatoren in den Everglades, sonst aber gibt’s ausser Abgehen auf David Guetta Remixes in M.I.-Yayo gar nicht mal so viel zu tun. Soweit so gut allerdings, Miami ist geil und für Shopping und einwenig den Traum leben reicht’s bei weitem.
- Dann aber fahren die vier Bremer Musikanten ja gen Norden. Und da beginnt nun das Problem, denn ich selber hatte diese Reise in mehr oder minder gleicher Form auch mal vor und hatte schon damals Angst, dass mir nördlich von – sagen wir – Fort Lauderdale, also ca. 30 Minuten von South Beach Miami, das Gesicht im Auto wegschlafen würde, als wär DJ Khaleds fortwährend aus dem Radio plärrende Stimme eine sogenannte iDrug. Nichts gegen den Rest Floridas, und ja, in Orlando gibt’s ein Six Flags und in Jacksonville spielen die Jaguars (lol, who gives a rat’s ass?!?), dann aber wird die Luft dünn. Denn nördlich von Florida liegt Georgia. Das beste an Georgia ist Atlanta (sagte mir ein Dude aus Atlanta, Georgia). Und das beste an Atlanta seien faktisch die Strip Clubs (sagte mir ein Dude aus Atlanta, Georgia). Sonst (sagte mir ein Dude aus Atlanta, Georgia) sei Georgia nicht wirklich bereisenswert. Das mag falsch sein (gerade an der Küste gibt’s da sicher den einen oder anderen Ort, wo sich drei Männer und ein Mädchen (LOL, der Satz beginnt schon geil!) mit wehenden Leinenhemden an Stränden vergnügen können (nicht so, Ihr Perverts)), aber wer ein bisschen kartenversiert ist, der sieht, dass die grossen Freeways in diesem Staat alle dasselbe tun, nämlich direkt durch den Staat (oder nach Atlanta, Georgia) führen.
- Weiter also. Als nächstes kommt auf der Reise nach Norden South Carolina. Sweet mother of all that is good and pure. Ich meine, die beiden Carolinas (no Shaggy) haben nichts ausser einer Bedeutung im Sezessionskrieg (LOL, davon kann man sich heute einiges kaufen!), und der ist 250 Jahre her. South Carolina hat dazu nicht mal die Tarheels und den Jordan Michu.
- North Carolina. Das hatte ja da auch so eine Bedeutung im Sezessionskrieg, aber der ist eben 250 Jahre her. Dazu hatten die in North Carolina eben den Michael Jordan. Aber der ist hier zirka 25 Jahre her.
- Virginia. Mein Mann Joshua Smith kommt aus der Grenzregion zwischen South Carolina und Virginia, ist aber auf Virginia-Boden aufgewachsen. Er sagte immer: The good thing about growing up so close to a state like South Carolina is that you can see your state isn’t the only shithole in this country. LMFAO. Aber ab dem Übergang von Virginia zu…
- …Maryland, zugegeben, beginnt dann das Leben wieder (immerhin ist der Mann Biggie mal mit dem Caravan dahin gefahren, zusammen mit seinem Heimjungen Two-Tecs um diese Projekte zuübernehmen). Denn da liegt ja immerhin der District of Columbia.
Warum ich all diese Scheisse erzähle? Sehr simpel. Wir reden hier von 18 Stunden Autofahrt, also von min. zwei Tagen (bei Stops an der Küste und Spielen in Leinenhemden werden’s evtl. deren drei). So oder so verbringt man viel Zeit im Auto. Man lebt darin. Das Ding muss also angenehm sein. Read: gross, geräumig, gute Stereoanlage, gute Klimaanlage, angenehme Knautschzone, massiv viel Stauraum, massiv viel Beinfreiheit, massiv hoher Spritverbrauch, auch fürs Feeling (der Kenner wie ich träumt von einem Cadillac Escalade, zur Not auch einem grossen Saturn oder Ford, denn bei Alamo haben sie’s nicht so mit den Caddys). Und Sie ahnen es bereits, meine Damen und Herren. Wer von den vier Versuchskaninchen hat den Wagen gebucht? Richtig: die Person, der bei den Tags “hoher Spritverbrauch” oder “Blaupunkt 50 Watt mit Subwoofer” die (nicht vorhandenen) Schwellkörper zwischen den Beinen eben nicht anschwellen. Nun ja, es ist nicht so, dass meine Wenigkeit den Skatermichi nicht vor Wochen schon gewarnt hätte, aber man wollte ja nicht auf die graue Eminenz hören. Zehn Sekunden auf Alamo.com reichen, ich prognostiziere das hier:
Kategorie Standard. 4 Passengers. 4 Pieces of Luggage. Plus der übliche Standardshit. Ist ökonomisch, auch wegen dem Verbrauch und so, Bastien-Style. Man endet dann mit einem Chevrolet (neinein, nicht Impala) oder einem Ford Mondeo. [Or similar vehicle natürlich, haha!]
Darob schmunzelnd logge ich mich also beim Gesichtsbuch ein, und da hat eine Kollegin von mir gerade heute Pics von ihrem Trip durch Kanada gepostet. Die war jetzt ein halbes Jahr da, hat sich offensichtlich mit den Annehmlichkeiten vertraut gemacht und ist jetzt zum Abschluss ihres Aufenthalts reisen gegangen. Mietwagen sah so aus:
Genau. GMC Yukon. Und während obenerwähntem Bastien ob dieses Grills die Haare zu Berge stehen, denkt unsereiner: geil, mega komfortabel für lange Fahrten.
In diesem Sinne, frohe Fahrt an unsere Dame und die Herren!:-)




July 29th, 2010 at 1:16 pm
NO SHAGGY, LOLOL
what you been smokin on? haben dir die wildschweine-würste den rest gegeben hahaha
July 29th, 2010 at 1:23 pm
Ich weiss nicht, WAS es war, aber die Geschichte hat mich nicht mehr losgelassen!
July 29th, 2010 at 1:28 pm
Looool, ich habe Tränen in den Augen! Ungefähr so stelle ich mir diese Zwischen-Staaten auch vor.
Kriege mich fast nicht mehr ein…
July 29th, 2010 at 1:52 pm
Die Karre ist so geil, da würd ich Drive-By-Shootings aus Spass machen. Einfach weils gerade so passt.
July 29th, 2010 at 2:15 pm
Wir killen paar Haitians in Opa Locka und hauen ab nach Mexiko!
July 30th, 2010 at 1:19 pm
LOOOOL, Michi du bist so am Arsch.
Mario, grosses Kino!
P.S – überigens unser Mietauto:
http://www.chevrolet-carz.com/wp-content/uploads/2010/03/2011-Chevrolet-Tahoe-Pictures.jpg