Zurück im Labor

10:16 am Vermischter Schwachsinn

So, die Damen und Herren, meine Woche Ferien ist auch schon wieder um, und währenddem der Mann Rawse den Übertrack des Jahres raushaut (“Free Mason” mit dem alten Hova) und der junge Rollbrett Michu und ich fleissig an Mer verdiened meh II arbeiten (hey, THAT’S news!), kann ich Ihnen sagen, dass diese Woche in Verbindung mit der sehr eigenartigen Open-Air Frauenfeld Experience vom letzten Freitag happig zu Ende gegangen ist. Es geht nicht um den verdienten Sieg der Spanier und das Gehupe (Hup Holland?), aber nach einer Woche mit 30+ Grad Celsius fällt an einem am immer-noch-30+-Grad-Celsius-Montag die Rückkehr zu Anzug und Krawatte und dem damit verbundenen Krampfer- und Spiesserleben überaus schwer. Bis jetzt habe ich hier in zweieinhalb Stunden Anwesenheit noch nichts gefunden, was mich hierhält, sei es konkret, d.h. als Arbeit auf meinem Tisch liegend, oder im intellektuellen Sinne, als Motivation – und an meinem aktuellen Salär kann es ja nicht liegen, denn als Intern, nun ja, da befindet man sich immer noch auf der Stufe, wo man den Traum des Reichwerdens nur aus Filmen kennt und zwar träumt, aber nicht lebt. Ich versichere Ihnen: Grundsätzlich müsste ich hier weg. Asap. Evtl. in die Karibik oder so:

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17 Responses

  1. Saschino Says:

    Zu diesem Frauenfeld-Ding:

    Ich möchte hier absolut keinen nationalen Künstler angreifen, aber habt ihr euch auch schon überlegt, dass ihr einen fucking scheissdreck VIPs seid?

    Come oooon…

  2. emm Says:

    @Saschino: Ich kann die Sache nicht bewerten, das war ja nicht meine Entscheidung am OA_F. Fest steht aber (objektiv), dass es schwierig ist, seinen Job zu machen, wenn zwei ahnungslose Schnauzträger einem dabei dreinreden, obwohl sie keine Ahnung haben. Und ich bin ebenfalls sicher, dass man sich für bessere Rahmenbedingungen wehren könnte. Eben, keine Schnauzträger und so. Der Rest ist nicht meine Entscheidung. Du verstehst. ;)

  3. Prestige Says:

    Ablenkung:

    http://www.youtube.com/watch?v=yJ4kQAzxt1g&feature=player_embedded
    !!!

  4. emm Says:

    @Prestige: Ich bin mir ziemlich sicher, dass Sloan bei mir Chancen hätte, wenn sie sich Mühe geben würde! ;)

  5. Saschino Says:

    @Emm: Diesbezüglich verstehe ich denn Herrn Solo ja auch absolut. Geht wirklich nicht klar.

    Aber von wegen Getränkegutscheine etc. etc. etc. Absolut lächerlich.

    Haben VIPs (remember: sehr wichtige Personen) kein Geld zum Essen?

    Whatever..

    Sidenote OAF: Der gute Hov hat sich ‘ne halbe Stunde verspätet, 2 super-heisse wie auch arrogante Damen vor uns regen sich über den Mann auf bezügl. “was meint de eigentlich wer er seg, so lang z’warte??!! de söll sin job mache” – tragen aber selbst VIP-hänger.

    Man, man, man. Go f. yourself, chicks.

  6. Saschino Says:

    Achja: Und vielen Dank, Prestige :)

  7. Sound P. Says:

    saschino, bist du nicht auch der meinung, dass ein paar getränkebons das absolut mindeste für einen dj ist? in meinen augen überhaupt nicht lächerlich, sich darüber aufzuregen. im gegenteil.

  8. jy Says:

    ich glaube es liegt an euch. ich wurde am oaf wie eine prinzessin behandelt.

    bitchy gruss

  9. emm Says:

    @Saschino: Ich finde, es kommen zwei weitere Faktoren hinzu.
    1. sind die Gagen für DJs am OAF sehr tief, was okay ist, denn der Fokus liegt definitiv nicht auf ihnen. Für den Partyfaktor sind sie jedoch unerlässlich, und wenn ein DJ dort zusagt, dann tut er’s nicht wegen des Geldes, sondern aus Spass. Entsprechend, so scheint es, sollten ein paar Getränke drinliegen (letztes Jahr haben N.D., Hands und ich vier Stunden gerockt, aka bis morgens um sieben. Da geht’s dann nicht mal mehr um Besäufnis, sondern um die Gesundheit.
    2. Jeder DJ kriegt 3 Eintritte. Die sind für Freunde etc. Da ich schon letztes Jahr das Ding bei N.D. und Hands gehostet habe, finde ich es äusserst eigenartig, dass ich z.B. einen der Eintritte von Hands Solo beanspruchen musste und nicht meinen (einzelnen) eigenen kriegte. Versteh mich richtig, mich stört das nicht, hatte ja für mich auch genau denselben Effekt, aber das hat dann einfach schon den Geschmack von “Ihr seid uns absolut egal”.

  10. emm Says:

    @jy: Kann sein. Power of the Pussy.

  11. 4te Says:

    Also ich finde die Kritik vom 2te Stock durchaus gerechtfertigt! Klar ist er am OAF im Vergleich zur dicken Lippe oder zum Mutterhasser kein VIP. Doch diese Mofos (nicht meine) kriegen neben der entsprechenden Behandlung (mit dem Helly ans Open Air) auch eine dicke Gage und sind nicht aus Freude an der Sache anwesend. Ich würde auch erwarten, wenn schon die Gage nicht stimmt, dass dann zu mind. die Rahmenbedingungen zufriedenstellend sind. Das ist ja schliesslich sein Job.
    Stell dir mal vor:
    Emirate Airlines beauftragt einen Piloten, eine A380 mit 555 Passagieren nach Dubai zu fliegen. Dem Piloten sagen sie aber, dass eine solche Maschine zu fliegen ein Privileg ist und man dies aus Leidenschaft und Freude an der Sache machen soll und somit die Bezahlung schlechter ist als bei der A330. Und dann kommen sie kurz vor oder gar nach Abflug und finden: “…by the way hast du dein eigens Sandwich und deine eigenen Getränke dabei?!” Dass dieser Vergleich vielleicht ein wenig hinkt…mag sein…doch ich hab ja auch noch nichts zur Flugsicherheitskontrolle gesagt, die scheinbar geglaubt haben bessere Piloten zu sein und dem wirklichen Piloten dann noch vorschreiben wollen, wie eine A380 zu fliegen sei!

  12. Frankie A. Says:

    haha, riesiger vergleich 4ter.

    zu dem anderen stan: wir spielen seit ca. 5 Jahren dort und die bedingungen wurden von jahr zu jahr schlechter. nie hat jemand was wegen gage etc gesagt, weil’s wie gesagt ein reines spassding war und bleiben sollte. wenn allerdings der spassfaktor wegfällt, ich mehr geld an einem tag an spesen ausgeben muss, als schlussendlich reinkommt, mich von thurgauer bauern und securities aufs übelste beschimpfen lassen muss, dann hat das weder mit spass noch mit V.I.P. Allüren (die sowieso nicht vorhanden sind) zu tun. so gesehen ist es ein wrap und zeit on zu moven. das thema ist gegessen.

  13. Saschino Says:

    Okay okay, hier hat es einige gute und richtige Zeilen. Doch, doch.

    Das Ding ist aber, wieso geht man noch hin wenn man weiss, dass die Bedingungen von Jahr zu Jahr schlechter werden???

    Und ich behaupte mal die Gage reicht, auch wenn sie noch so klein ist, für 3 Tage Verpflegung. (Mal im Ernst, wer bleibt schon am Sonntag den ganzen Tag dort??)

    Plus, jeder Mensch ist besonders. Aber hey, nicht nur im Vergleich zu Jigga oder Marshall sind Schweizer Künstler keine VIPs. Das ist gesamthaft schon ein Witz. Ihr seid bestimmt alles nette Jungs, aber nie im Leben VIPs. Und wenn doch, dann bin ich’s auch.

    Hat Stress eigentlich eine Cola gekriegt, wisst ihr das? Fände ich noch interessant.

    Das mit den Securitys etc. geht, wie schon erwähnt, nicht klar.

  14. Doobious Says:

    Wegen der Verpflegung usw.: ich bin dort angekommen und habe einen der 2 chefs kontaktiert und 15min später hatte ich 8 gutscheine… weiss nicht was da gross schieflaufen konnte, ihr wart ja auch schon einigermassen früh da..?

  15. emm Says:

    @Doobious: Meine Info war “nach dem Gig” (der begann ja auch schon um 3 am, LMFAO). Aber ich hab die nicht selber geholt, irgendjemand von uns “wusste” das.

  16. emm Says:

    @Saschino: Jetzt finde ich aber, dass Du einige Dinge vermischst.

    1. Eben WEGEN des Spasses gehen die Leute doch immer wieder hin. Und wie Frankie aka der Betroffene gesagt hat. Irgendwann ist es halt von den immer schlechter werdenden Rahmenbedingungen zu wenig des Guten. Völlig legitim.

    2. VIP ist ja nur eine Bezeichnung, die verkaufen dort ja gefühlte 50% VIP-Tickets. Es geht nicht darum, wie man es nennt, sondern eben, wie das Treatment ist. Niemand hat verlangt, jeder kriege zehn Flaschen Rozay für sich und die Entourage. Es geht um Basics. Aber wie nach Doobious’ Statement gesehen, scheint das nicht überall nicht geklappt zu haben.

    3. Es ist doch egal, für wieviel Essen die Gage reicht. Sie ist im Vergleich zu einem normalen DJ-Booking einfach sehr tief. Und trotzdem gehen alle hin. Es ist für Szenis wie unsereins (LOL) die einzige Gelegenheit, richtig saublöd zu tun und dabei anderen DJs des Landes high-fives zu geben, weil die nicht gleichzeitig am anderen Ende der Stadt die Hitschleuder gemacht haben, sondern in Deinem Zelt stehten und Dir den Dom P. (selbstbezahlt) übers offene Hemd schütten. Dass die Gage tief ist, ist okay. Dass es keine Bons gab weniger. Und das Treatment mit den Securities hat zumindest ein Fass zum Überlaufen gebracht. Wie gesagt, mich geht das nur bedingt was an, ich trage den Entscheid selbstverständlich mit, ’cause we a team and global and the best, no Khaled, aber getroffen habe ich den nicht.

    4. Backstage, bei den Künstlern, gibt’s alles for free. Da waren wir mal, als wir nachher so blau waren, dass wir den Samy D aus H-City gefragt haben, ob er mit uns ein Foto machen will, und als er Ja gesagt hat haben wir ihm die Kamera geben und zu zweit posiert. :D

  17. Saschino Says:

    Naja, die Diskussion ist irgendwie sinnlos.

    Ich verstehe einerseits die betroffenen Künstler sehr wohl, darf man eigentlich alles erwarten.

    Andererseits aber, tötet es wirklich, wirklich niemanden wenn man sich halt selbst um Food & Drinks kümmern muss.

    So, fertig jetzt. Ich hab alle guten Künstler lieb.

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