Der Stefan Effenberg des CH-Rap
March 2, 2010 7:00 am Vermischter SchwachsinnMeine Damen und Herren, Sie kennen hoffentlich noch den Tiger aka Stinkefinger aka RedichmitDir? aka Stefan Effenberg. Der Mann war auf dem Fussballplatz für drei Sachen bekannt: Ehrgeiz, Arschlochtendenzen und unbändigen Siegeswillen. Der konnte eine ganze Mannschaft mitreissen. Nun, einen solchen suchen wir gerade dringend, denn anlässlich der diskutierten Situations-Tragikomik in den V.I.P.-Gefilden des X-tra letzten Samstag bin ich immer noch enwenig deprimiert und merke, dass diese Lyrics vom Mann Freeway hervorragend zu unser aller Situation passen, nur verkennen sie unseren noch viel schlimmeren Ernst der Lage:
This how it start’, the beginning, it was me alone,
it’s 09 I look around, it’s me alone,
no Love Jones, no Nia Long,
and my kids still asking: “Are we there yet?,
did we make it to the top, Dad?” – “My bad,
we just made it to the middle, gettin’ paid a little!”,
So you know what that means, y’all can play a little,
but I still gotta work a lot, close the locks!”
Das Traurige ist: die meisten von uns haben’s nicht mal bis zur Mitte geschafft!:-/ Man kann nun lange überlegen und lamentieren, warum das so ist, und nebst all den Rapfehlleitungen (zuerst wurde der Hype zu gross, also haben’s dann zu viele nicht so gute Exponenten der Musikzeitgeschichte auch versucht und Bullshit gemacht und dann kam noch mp3 und der Sowieso-Überdruss und inzwischen ist nichts mehr Rap und alles nur noch Uptempo) muss man aus meiner Sicht auch der “älteren Generation” im Rapding einen ganz kleinen Vorwurf machen: Einwenig hat uns die Erziehung, das Upbringing schon gefehlt, der Support, auch in struktureller Hinsicht, Studio, Features, vernünftige Beats, lobbyieren bei Labels, nicht nur das hey-wir-fühlen-Euch, sondern dieses wir-nehmen-die-jungen-Kiddies-tatsächlich-mit-Ding, auf die Platten und an die Jams, das z.B. bei Rokator und Samurai mit dem Mob noch ganz ordentlich funktioniert hat. Heute sehe ich von alldem irgendwie nichts mehr: die Resultate des wenngleich sehr schmalen Pushings blieben bei uns, d.h. der Nachfolgegeneration, komplett aus, (was heisst hier Resultate? Ich sehe nicht mal die Nachfolgegeneration selber!), es gibt keine Thronfolger. Sehe ich das falsch? Wo sind die Kiddies der Crews? Die Rookies (no Rokator)? Wer ist der legitime Gleis-2-Nachfolger? Wo sind die neuen Dynamic Duo, der neue Wrecked Mob, die neuen Tafs, wo ist Sektion Kuchikäschtli reloaded? Ganz biblisch darf ich aber eigentlich gar keinen Stein werfen, die heutige Generation, also “wir” (Sidenote: Stimmt das? Wer sind wir überhaupt?) macht ja auch zu wenig für die Jungtiere der Mikrokunst. Nur: wir erreichen ja für uns selber schon gar nichts und werden auch kaum mehr was reissen, denn ganz im Ernst - wer von uns soll denn die Fackel tragen?!? Ich mach’s gerne, aber 90% der Rapszene lassen mich ja nicht, und auch bei den arrivierteren sehe ich niemanden, der das mit nur zwei Schultern könnte. Da hatten’s die oben aufgezählten besser: die hatten wenigstens in gewissen Jugendtreffs noch Fame. Und hey, mag sein, dass das lächerlich klingt, nur - heute ist nicht mal mehr das der Fall. Stefan, wo bist Du?



March 2nd, 2010 at 9:05 am
Es wird keine zweiten oder neuen “irgendwas” geben. Man muss bloss bereit sein für den neuen Scheiss. Den Willen haben sich mit neuem auseinanderzusetzen.. Potentielle Leader hätte es sogar genug: Neezy, CBN, Tommy Vercetti, auch der Emm könnte das. Und wären Rokator und Rikk nicht vom Erboden verschluckt, hätten wir noch mehr.
Und vielleicht sind Capocris & Fabscho so etwas wie The New Era-Dynamic Duo..? Verdammt gut sind sie ja, und Charisma ist auch viel vorhanden.
March 2nd, 2010 at 9:23 am
@Saschino: Ich will keine zweiten oder neuen “irgendwas”, und ich will den “potentiellen Leadern” auch nichts absprechen, nur: guck Dir doch mal an, was aus all dem, was mal da war, geworden ist. Niemand leadet!!! Das meine ich ja. Dein Ansatz von “x, y und z könnten das” in Ehren, nur: ich sehe nichts. Was ich sage läuft ja genau darauf hinaus, dass es nicht am Potential fehlt, sondern an der Führung.
March 2nd, 2010 at 9:32 am
Vielleicht ist das Problem auch, dass es zuviel Rapmusik gibt in der Schweiz, der Konsument ist überfordert und doch gelangweilt.
Am Ende des Tages liegt es weniger an den Künstlern sondern eher an den Hörern.
March 2nd, 2010 at 9:35 am
@Saschino: Das wäre dann das, was ich in Klammer gesagt habe…Liest Du meine Einträge überhaupt?!
Es liegt eben an beidem: Niemand macht was wirklich rundherum gutes, und die Kiddies kaufen eh nichts mehr. Der einzige Ausweg, den es gibt, ist der Superstarstatus, und den hätten die entsprechenden “Älteren” mit einleiten können…
March 2nd, 2010 at 10:09 am
@Emm: Stimmt, pardon. Aber “Niemand macht wirklich was rundherum gutes” stimmt auch nicht..
March 2nd, 2010 at 10:49 am
Diese Diskussion ist genau so spannend, wie sinnlos. Ich meine, die Problematik ist eigentlich schon längst erkannt. Es besteht, meiner Meinung nach, eine zu grosse Kluft zwischen Konsumenten (ich meine damit die breite Masse, nicht irgendwelche Hip Hop Heads) & nennen wir sie mal Produzenten (Künstler). Es wird schon „gute“ Musik gemacht, aber halt nur in einer Nische in welcher sich zu wenig Konsumenten befinden, dazu kommt das dann diese nicht bereit sind Geld dafür auszugeben, aus welchen Gründen auch immer (ich selbst kaufe mir jeden CH-Release sei es als hard copy oder via iTunes, den ich fühle).
Ich mein die Schweiz hat rund 7 Millionen Einwohner, der Schweizer Musikmarkt an sich ist schon ein Nischenmarkt. Und wenn man dann in einem Nischenmarkt selbst noch in einer Nische Musik macht, dann kann das doch irgendwie nicht richtig was reissen.
Ich weiss nicht was der Anspruch an CH Hip Hop im Allgemeinen ist. Ich feire viele CH Rap Releases. Vielleicht bin ich da auch alleine, aber für mich als Konsument ist es mir schlichtweg egal, ob der Künstler dann den „verdienten“ Fame bekommt oder nicht. Das ist natürlich eine sehr egoistische Sichtweise. Klar würde ich es mir wünschen das der Künstler die verdiente Anerkennung bekommt (sidenote: dafür kauf ich dann auch ein Album gleich 3x).
Aber hey, wenn’s mich flasht, ich es kaufen kann & dann dazu abgehen kann – ist doch für MICH der Deal eigentlich perfekt. Ich glaube nicht, dass sich CH-Rap Konsumenten beschweren können – es gibt genügend Vielfalt, Abwechslung und ja auch Qualität für unsere Ohren.
Ich verstehe aber durchaus die Sicht vom Künstler, in diesem Falle von dir emm. Es muss frustrierend sein, wenn man all sein Herzblut, viel Energie, viel Liebe in ein Produkt steckt & es dann 3-fach Holz geht.
Dann würde ich mich auch langsam Fragen, für was/wen mache ich das eigentlich & lohnt es sich überhaupt noch? CH Rap ist und war immer eine etwas „idealistische“ Musik. Angefangen hat es doch auch mit: „Ich mache CH-Rap weils mich flasht“. Das sich jetzt diese Attitüde über die Zeit geändert hat, ist nicht unbedingt schlecht – aber ruft halt bei vielen, verständlicherweise, Unzufriedenheit hervor.
Ich würde jedem den Erfolg wünschen & gönnen – aber wenn man nicht die Bligg schiene fährt, dann kann man‘s getrost auch lassen und weiter in seinem „Rüümli“ jamen.
Ich als Konsument bin mit CH Rap, so wie er jetzt ist ziemlich zufrieden. Hate me now!
March 2nd, 2010 at 10:49 am
und ja, mir war langweilig!
March 2nd, 2010 at 11:02 am
Shit, Prestige, Du hast NICHTS zu tun!
Ich hoffe einmal mehr, dass man merkt, dass sich das von mir Geschriebene auf letzten Samstag bezieht. Mich nervt, wie ernst sich diese nur für sich selber produzierende und arbeitende Ecke nimmt, während man zusammen mit der alten Generation die ganze Geschichte hat vor die Hunde gehen lassen. Die Leute sind heute nicht weniger CH-Rap-Fan, sonst würde Bligg nicht so viel verkaufen, nein, WIR sind alle ohne Kopf und Führung und machen einfach alle irgendwas. Darum frage ich ja nach dem Stefan Effenberg.
March 2nd, 2010 at 11:03 am
@Saschino: Doch, es stimmt eben. Weil etwas rundherum gutes auch einwenig commercial appeal hat. Weil man dann mehr verkauft, präsenter ist.
March 2nd, 2010 at 11:24 am
Der Prestige ist ein richtig überlegter Typ, Respekt!
@Emm: Hatte “Jede Tag Superstar” kein commercial appeal, oder warum hat der Neezy nur etwa 4Mille verkauft?
Dein Wallstreet ist sicher auch weit, weit unter dem was man “anständig verkauft” nennt geblieben. Und der Titeltrack mit Big Sema hatte ja mad Hitcharakter. Ich feier den heut noch übel..
March 2nd, 2010 at 11:35 am
@Saschino: 4 Mille? Say what?!? Das möchte ich schriftlich sehen, bevor ich’s glaube. Kann mir das kaumstens vorstellen, eine Woche CH-Charts?
Mein Wall Street hat sich weit unter vierstellig verkauft. Sehr weit sogar. Das haben wir zwar auch nicht anders erwartet, Album halt sehr konzeptbezogen, aber trotzdem.
March 2nd, 2010 at 11:43 am
@Emm: Also knapp 4 Mille sinds schon.. Ich weiss das
Ist schade, denn gerade Konzeptalben sollten bspw. bei den “Heads” doch gut ankommen..
March 2nd, 2010 at 11:51 am
@Saschino: Bist Du sicher? Wie vertrauenswürdig ist Deine Quelle? Ich meine, erste Woche Chartentry #34 plus hhstore, also alle, die nicht zählen, da hätte ich jetzt mal gesagt: 600 Alben max. Und inzwischen sind es 4 Mille?
Ja, ist so. Hat ja auch gute Reviews gegeben!
Von jetzt an mache ich Lieder über Umweltschutz und Krieg!
March 2nd, 2010 at 12:01 pm
4 Mille, hahahaha…… das ist lustig. Ansonsten Who Cares? Ich meine, Schweizer Rap was ist das?
March 2nd, 2010 at 12:02 pm
@Emm: Haha, scheint Dich nicht los zu lassen. Also 3.5 hat er bestimmt. Und hey, auch das ist nicht viel!!
Ein wichtiger Punkt ist übrigens die Promotion der jeweiligen Produkte. Klar, es mangelt meistens auch an Geld, aber die Leute haben auch keine Ideen – wie ich finde.
Haha, das wäre was! Album über Umweltschutz und Krieg, mach aber auf jeden Fall noch ein Tune für die Ladys..
March 2nd, 2010 at 12:31 pm
Falls die 3.5K stimmen, wär das weit mehr, als ich heute noch für möglich gehalten habe…
March 2nd, 2010 at 12:32 pm
@Roger: Bist du ein Hater?
March 2nd, 2010 at 12:37 pm
Neezy ist DER SHIT im Moment, da sind 3.5 wirklich, wirklich nicht viel.. Vor allem in Anbetracht dessen, dass das Album sehr gut ist.
March 2nd, 2010 at 2:36 pm
@ EMM…..haha hab genau über dieses thema am samstag mit sonem typen gesprochen….
March 2nd, 2010 at 2:45 pm
Ich denke auch das 4000 nicht wirklich viel sind, aber so ist es nun mal in der Schweiz. Niemand gönnt dem anderen was auch wenn viele so tun. Und diese Führer Rolle will auch niemand übernehmen, geschweige denn CH Rap wird irgendwo gepusht. Es bleibt immer alles so klein wies ist.
March 2nd, 2010 at 4:26 pm
Guter Post. Solche Abende stimmen mich auch immer sehr nachdenklich.
Freeway bringts relativ häufig auf den Punkt auf dem Album. Wie lange dauert in der Regel eine Musikerkarriere? Die meisten dümpeln doch nur mehr schlecht als recht in der Gegend rum und dabei sind sehr viele um einiges talentierter als der ganze Kuchen in der Schweiz.
Zum eigentlichen Punkt:
Die CH Szene zerfleischt sich doch seit je her selbst. Anstatt durch gesunde Competition das Gesamtniveau anzuheben, sind alle Cliqued Up und denken sie seien der jeweilige Qualitätsgradmesser. Das Nebenprodukt scheint oft wichtiger als die Musik selber. Zu wenig Selbskritik und wenig harte Arbeit, zu wenig musikalische Bildung, Arroganz und Futterneid, masslose Selbstüberschätzung, gleichzeitig aber einen professionellen Anspruch haben wollen, obwohl’s offensichtlich nicht über Hobbyniveau rauskommt. In diesem Sinne: Don’t quit your dayjob.
March 2nd, 2010 at 5:16 pm
also na ja… die führung fehlt? ich will keine führungskräfte. klingt ja wie debatten und verwaltungsratmandate. also damals gab’s den schwarzen tiger, den rony, den eki und ein paar andere. die waren pioniere. dann kamen die dynamischen zwei, tafs, chlyklass und ein paar andere. es gab jams, ja jams, mit ch-rap-acts, djs, manchmal breakdance und grafitti. damals gab’s ausserdem eine szene. und ich meine nicht rap, nein, ich meine hip hop. und diese szene ist passé. heute gibt’s die nachbarschaft, ähm, sorry, hood (neudeutsch). auf aightgenossen, youtube, fb und so wird dann der zusammenhalt dieser nachbarschaftsverbände zelebriert. kleines beispiel für die, die aightgenossen von anfang an kennen: da gibt’s ein subforum “eigener stuff”, da hat man sein zeugs reingestellt, reichlich feedback bekommen und auch gegeben. dieses konzept funktioniert nicht mehr. man interessiert sich nicht mehr für den anderen. man pusht nur noch den homie. und sowieso, der anspruch ist nicht mehr “eigener stuff” sondern “siwss hip hop”. frankie scheint dies ähnlich zu sehen so vonwegen ansprüchen und zusammenhalt. was den rap betrifft, gibt’s ja immer wieder gute releases von “jungen” (spontan brainstorm: cbn, hocolococolo, dabu fantastic, manillio, kush & jake, etc). auch die beatbastler sind fleissig und talentiert. aber eine szene gibt’s nicht mehr.
okay, das waren kurt’s fünf minuten…
March 2nd, 2010 at 5:18 pm
man verzeihe mir die kleinen rechtschreibefehler, die sich eingeschlichen haben
March 2nd, 2010 at 5:21 pm
Vielleicht kommt hier die Antwort: http://www.championsound.ch/
Ich glaube es kaum, aber n’bisschen Nostaglie kommt da doch auf.
March 2nd, 2010 at 6:12 pm
Der Frankie und der Kurt haben Recht. Gut beobachtet, damn.
March 3rd, 2010 at 12:33 am
Gsezhlos zum Beispiel
March 3rd, 2010 at 2:37 am
Schweizer Rap ist doch zu 90% einfach nur lächerlich und wack, und wenn mal ein freshes Release gedroppt wird, erfährts kein Schwanz wegen der lausigen Promo (12.03. Dynamic Duo Release, WTF?! Hab ich per Zufall hier in Emm’s Blog erfahren). Es gibt Aightgenossen und den Hiphopstore, das wars, mehr ist da nicht. Kein Wunder geht nix, wenn keine Plattformen vorhanden sind, wo CH Rap stattfinden kann.
Gerade wer Amirap oder meinetwegen auch Deutschrap mässig unterwegs ist und sich die dortigen Rapexponenten und deren Skills anschaut und dann mit den hiesigen Räpperchen vergleicht, dürfte die vernichtende Kluft wohl bereits vom Schiff aus erkennen. Bestimmt gibt es Leute, besonders auch junge (Manillio, Emm) die durchaus Potenzial hätten, Swiss Rap zu pushen und wieder nach oben zu bringen. Aber wie, wenn CH Rap niergends stattfindet?
Stattdessen pumpen die Teens Savas und laufen in Selfmade College Jacken rum, einfach aus dem Grund, weil Deutschrap large ist und die Szene lebt. Hierzulande geht nix.
March 3rd, 2010 at 10:06 am
Immer dieser Sauglattismus.
March 3rd, 2010 at 10:30 am
@M.B. aus L.: Danke für die Teilblumen. Nur: ich bin nicht mehr ganz so jung, nur junggeblieben!:-)
March 3rd, 2010 at 10:52 am
@m. b. aus l.: natülich gibt’s plattformen. also zumindest am radio gibt’s plattformen, regionale und bounce. und aightgenossen wäre ja durchaus auch eine, nur geht’s den leuten am allerwertesten vorbei. es ist schlicht kein interesse mehr vorhanden, sogar von vielen, die sich zur szene zählen.
March 3rd, 2010 at 11:13 am
@m.b.aus l.: natürlich gibt’s plattformen. radio. regional. schaffhausen, st.gallen, zürich, luzern, aarau, bern, basel … und bouncen tut auch was auf virus. und aightgenossen gibt’s ja noch, aber wenn die leute einen f**k geben, bringen auch plattenformen einen eben solchen.
March 3rd, 2010 at 11:21 am
aus irgend nem grund schluckt’s die comments nicht…… versuch’s ein drittes und letztes mal……
@mb.aus l: türlisch gibt’s plattformen. radio. regional. schaffhausen. zürich. stgallen. luzern. aarau. bern. basel. überregional. bounce. und die aightgenossenschaft gibt’s ja auch immer noch. nur geben die, die zu den potentiellen konsumenten zählten wie auch die, die sich zu einer szene zählen nicht mehr und nicht weniger als einen f**k. klar, so wird das nie mehr was……
March 3rd, 2010 at 12:56 pm
Guter Post von Kurt.
Genau das beobachte ich auch seit langer Zeit. Heute interessiert sich niemand mehr für Newcomers weil ja der Homie aus dem Hood viel besser rappt. Habe schon viele solche Sachen erlebt und ich finde es traurig. aber auf der anderen seite ist es mir egal, da mir die Musik spass macht. Ich höre gerne CH Rap und stehe auch dazu, das wäre wohl das nächste Problem haha.
Aber ihr oder wir könnten hier noch jahrelang diskutieren und uns drüber aufregen warum es nicht so oder so ist oder halt einfach die gute Musik unterstützen.
March 3rd, 2010 at 5:32 pm
Guter Post und viele gute Kommentare. Die Diskussion könnte endlos weitergehen.
Ich mache auch Rap-Musik und ich gebe zu, ich träume vom grossen Erfolg…ein bisschen Fame da, ein bisschen Hype dort…
Diese Diskussion haben ich und meine Homes schon gefühlte 3 Milliarden mal geführt…und ich glaube, es gibt nur eine Lösung für das CH-RapGame (ja ich weiss, das gibt es eigentlich gar nicht): weiter träumen, hart arbeiten, gute Musik feiern, schlechte voll abhaten, geduld haben…kommen…vielleicht werden wir ja mal die Pioniere sein und unsere Zöglinge die Superstars!? wer weiss… Gibt nicht auf, unsere Zeit kommt noch (ja, schon wieder so eine dumme Floskel (könnte aus einem Bligg-Song sein))!
Bevor ich’s vergesse:
Danke für dein Blog, Emm! Du machst Dir grosse Mühe und es wird halt zu wenig geschätzt…!
Cheers, vielleicht sehen wir uns an der 20 Jahre Aightgenossen Jubi-Party…hahaha…